Japan

Rätselhaft und unzugänglich sind zwei Attribute, mit denen das Land gerne beschrieben wird. Erst seit 150 Jahren wird Japan vom Rest der Welt beachtet 

Durch die Corona-Pandemie fanden die Olympischen Spiele ohne ausländische Besucher statt. Dieses ungewöhnliche Land kann man deshalb zunächt nur in den Medien kennenlernen. Auf einer Reise nach Tokio und in die nahegelegene Präfektur Shizuoka haben wir neben Küche und Kultur, Natur und Mega-City auch viele Merkwürdigkeiten kennengelernt. Zudem können wir rückblickend festhalten, dass Japan in punkto Hygiene und Abstandsregeln ein Traumziel für Reisende ist. Nirgends auf der Welt sind uns sauberere Toiletten, Züge, U-Bahnen, Gasthäuser oder Küchen begegnet. Masken trug man in Japan auch vor der Pandemie schon gerne und Hände schüttelte man nur den Gästen aus dem Westen zuliebe. Eine freundliche Verbeugung gepaart mit einem netten Lächeln ist der Nippon-Style.

Exposee – Besonders merkwürdig

Rätselhaft und unzugänglich sind zwei Attribute, mit denen das Land der aufgehenden Sonne gerne beschrieben wird. Erst vor gut 150 Jahren hat sich Japan dem Rest der Welt geöffnet. Mit dem 15. Shogun endete eine lange Periode totaler Isolation. Zuerst kamen zu uns viele japanische Produkte. Umgekehrt wollen nun Touristen aus aller Welt das Land und ihre höflichen Bewohner kennenlernen. Seit 2021 beachtet die Welt Japan wieder mehr. Von wissenswert bis skurril können wir Redaktionen mit Kurzberichten, Reisereportagen oder Fotostrecken beliefern. Können wir Sie mit einer kleinen Themenauswahl, zu der wir über umfangreiches Fotomaterial verfügen, neugierig machen? Sprechen Sie uns an.

  • „Ramen“-Bedingungen – Tokios angesagte Nudelsuppe
  • Auto fahren in Japan – wir zeigen worauf man achten muss
  • Zu Besuch bei Mr Slow Food Mt Fuji – der archaische Herstellungprozess von Katsuobushi – Bonitoflocken, die dem japanischen Essen Geschmackstiefe verleihen.
  • Woran ich ein Restaurant erkenne
  • Die Steigerung der Hauspantoffel
  • Wasabi an Haifischhaut
  • Replica Food – Ultimative Hilfe bei der Essenswahl
  • Der heiße Stuhl – von High-Tech-Toiletten mit der Scham-Taste
  • Der erste und der letzte Shogun – Besuch in Shizuoka
  • Die schönste Vogelscheuche der Welt – ein Reisfeld am Mount Fuji
  • Shabu-Shabu – The Japanese way of Fondue
  • Der Handgriff des Kaisers
  • Knister, raschel, schmatz – Picknick im berühmten Kabuki-Theater
  • Soba Nudeln – Kochen mit Sumiko Sano: sie ist schon 85, klein und krumm, aber aus aller Welt pilgern Foodies zu ihr.
  • Speerfischen bei Nacht auf dem Lake Hamana
  • Soya-Sauce – die Würze der Japaner
  • Eine Schlaflose Nacht im Teefeld – Grüner Sencha aus Shizuoka

Medien

  • Verrußter Kessel auf einem Holzfeuer / © Foto: Georg Berg

    Etwas Warmes braucht der Mensch

    In diesem Winter werden viele Menschen die Temperatur in ihren Wohnungen und Häusern drosseln. Energiekosten sollen, auch als gemeinsame Kraftanstrengung, eingespart werden. Jedes Jahr zum 1. Oktober sind Vermieter in Deutschland verpflichtet, die Heizungen auf Betrieb zu stellen. Es geht also los und bald werden wir wissen, wie gravierend die Engpässe bei Gas und Öl im Winter 2022 sein werden.

  • Zubereitung von Moon-Viewing-Tsukimi, traditionelle japanische Süßigkeiten, die jedes Jahr zum Vollmond im Herbst gegessen werden und mit einem Hasen verziert werden / © Foto: Georg Berg

    Was macht der Hase im Mond?

    Der Hase ist ein ikonisches Wesen und viele seiner Abbilder sind weltberühmt. In Japan bekommt man mit dem Hasen noch eine ganz neue Sichtweise auf den Mond

  • Fuji versteckt sich meist hinter einem Wolkenschleier und wird deshalb in Japan als schüchterne Göttin verehrt
 / © Foto: Georg Berg

    Natur und Denkmal

    Einige imposante Wunder der Natur werden vom Menschen als Denkmal verehrt. Manche erreichen sogar den Status einer Gottheit. Zum Beispiel der Berg Fuji in Japan

  • Kunozan Toshogu Shrine in Shizuoka, Japan. Die feuerfesten Metalldächer der Gebäude sind reich verziert / © Foto: Georg Berg

    Japan – Reiseziele rund um den Mount Fuji

    Die Präfektur Shizuoka erfüllt Reisepräferenzen mit dem Wunsch nach mehr Abstand und Natur. Japan einmal abseits der großen Städte wie Osaka oder Kyoto erleben

  • Schrein auf dem Hanama-See in Japan / © Foto: Georg Berg

    Speerfischen bei Mondschein in Japan

    Speerfischen gehört zu den ältesten Fangtechniken. Es wird in vielen Ländern der Erde praktiziert und gilt als eine sehr Ressourcen schonende Art der Fischerei

  • Drei gefüllte Bento-Boxen / © Foto: Georg Berg

    Bento – der Imbiss für jede Lebenslage

    Die Bentobox enthält in Japan eine Mahlzeit für Schüler, Arbeiter, Wanderer oder Reisende. Sie enthält Eiweiß, Gekochtes oder eingelegtes Gemüse und Reis

  • Pickles werden in Japan schon zum Frühstück serviert / © Foto: Georg Berg

    Frühstück in Japan – Misosuppe und mehr

    Bereits das traditionelle Frühstück in Japan ist ein Fest für die Augen. Es hat einen hohen Stellenwert und gilt als Grundlage für ein langes und gesundes Leben

  • Bonsai-Meister und Garten-Inhaber Toshio Ohsugi im Porträt mit einem 500 Jahre alten Pflegefall. Der Baum wurde den Aufzeichnungen nach um 1920 aus den Bergen von einem Felsen genommen. Seine Wurzeln hatten einen Spalt in den Fels getrieben / © Foto: Georg Berg

    Typisch Japan – Berufe und Berufung

    In der Präfektur Shizuoka sind wir Menschen begegnet, die ihr ganzes Leben einem Beruf gewidmet haben und keine Probleme mit der Work-Life-Balance haben

  • Das Museum des heiligen Berges Fuji in Kakegawa, Japan. Der virtuelle Aufstieg auf Japans höchsten Berg ist im Mount Fuji Heritage Centre das ganze Jahr über möglich / © Foto: Georg Berg

    Fujinomiya, Stadt am Fuße des Mount Fuji

    Sake, Soba, Satoyama. Drei typisch japanische Begriffe lassen sich mit dem Besuch in Fujinomiya, der Stadt die dem heiligen Berg Fuji am nächsten ist, verbinden

  • Herstellung von japanischer Soja-Soße / © Foto: Georg Berg

    Shoyu – Die Schwarze Würze der Japaner

    Eine Sojasaucen-Manufaktur in der Präfektur Shizuoka gibt das Wissen um die traditionelle Herstellung der japanischen Grundwürze an jüngere Generationen weiter

  • Nippondaira Hotel, Shizuoka, Japan mit Blick auf den Berg Fuji / © Foto: Georg Berg

    Nippondaira Hotel in Shizuoka

    Ein Hotel mit phantastischem Blick auf die schüchterne Schöne. Die Japaner verehren den Vulkan als weibliche Fuji, die sich meist hinter Wolken verhüllt.

  • Yasuhisa Serizawa vor dem begehbaren Räucherofen seiner Katsuobushi Manufaktur. Er wendet die älteste Methode der Fischkonservierung an und produziert damit eine Delikatesse / © Foto: Georg Berg

    Katsuobushi – traditionelle Herstellung

    Die traditionelle Herstellung der japanischen Grundwürze beginnt mit Blut, Wasser und Feuer. So wird aus der Thunfischart Bonito eine steinharte Delikatesse.

Fotos

Die in Japan entstandenen Fotos von Georg Berg können für alle Nutzungsarten bei der internationalen Bildagentur Alamy lizensiert werden.

Print

Online

Japan National Tourism Organization: Speerfischen bei Mondschein in Shizuoka

Japan National Tourism Organization: Japanische Sojasauce – Besuch beim Shoyu-Meister in Hamamatsu

UkrainianGermanEnglishFrenchItalianSpanishJapaneseDutchPolishHungarianBulgarianTurkishIcelandic