Reise-Rubrik

Tadschikistans Hauptstadt Duschanbe

Dushanbe blickt auf eine lange Tradition des Handels zurück. Der Name der Stadt an der legendären Seidenstraße bedeutet Montagsmarkt.

Seit Jahrtausenden hat der Landweg nach China Kaufleute, Pilger, Abenteurer oder Hippies fasziniert. Alexander der Große ist auf seinen Feldzügen bis in Gegenden gekommen, die heute Tadschikistan und Pakistan heißen und Marco Polo schaffte es im Auftrag Venedigs bis China, wo er mehrere Jahre blieb und ihn der Enkel Dschingis Khans zeitweilig zum Präfekten ernannte. Heute baut die Volksrepublik China die Seidenstraße unter dem Titel One Belt, One Road als gewaltiges Infrastrukturprojekt aus.

In der tadschikischen Hauptstad Duschanbe zeigt ein monumentales Denkmal den Feldherrn Ismoil Somoni, nach dem auch die Währung des Landes benannt ist. Der Personenkult ist aber längst auch in der Gegenwart angekommen. In ganz Tadschikistan hängen großformatige Bilder des Präsidenten Emomalij Rahmon. In der tadschikischen Hauptstadt Duschanbe manifestiert sich der Nationalstolz in prachtvollen Bauten und Skulpturen bekannter Nationalhelden. Trotz alle Identitätssuche ist in der Monumental-Architektur der Sowjet-Stil mit Drang zum Gigantismus unverkennbar. Am höchsten Fahnenmast (165 Meter) der Welt weht scheinbar in Zeitlupe die überdimensionale die mit goldener Krone und Sternen verzierte Nationalflagge.

Der kühlende Hauch von Springbrunnen macht den Park im Zentrum der Stadt zu einem beliebten Ziel. Hier ist die Hitze des Sommers gut zu ertragen. Der weite Blick auf öffentliche Gebäude ist eine Abwechslung zum geschäftigen Treiben in den Geschäftsstraßen der Stadt. An einem künstlichen See liegt das tadschikische Nationalmuseum. Etwas weiter sprechen zahlreiche Säulen und die monumentale Perspektive eine deutliche Sprache. Das Gebäude mit der goldenen Kuppel kann nur der Präsidentenpalast sein. Die 2012 eröffnete Nationalbibliothek ist mit neun Etagen die größte Bibliothek Zentralasiens. Für Büchen soll in den Regalen aber immer noch reichlich Platz sein.

Ende der Leseprobe – Reportagen über die Seidenstraße, den Pamir Highway oder Eindrücke vom höchsten berg Tadschikstans im Pamir Gebirge können bei der Redaktion angefragt werden.

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