Moment mal!

Natur und Denkmal

Gemeinsam ist allen Denkmälern dieser Welt ihr Beitrag zur Bildung. Ohne sie würden wir alle ein bisschen ungebildeter von einer Reise zurückkehren. Es gibt also genug Gründe anlässlich des Internationalen Tag des Denkmals, der jedes Jahr am 18. April begangen wird, eine kleine Auswahl zusammenzustellen. Es gibt Denkmäler, die wurden von der Natur erschaffen und werden vom Menschen als Denkmal verehrt. Manche von ihnen erreichen den Status einer Gottheit. So zum Beispiel der Berg Fuji in Japan. Fuji versteckt sich meist hinter einem Wolkenschleier und wird deshalb in Japan als schüchterne Göttin verehrt.

Der Berg Fuji von Matsuzaki aus gesehen, Japan / © Foto: Georg Berg
Der Berg Fuji von Matsuzaki aus gesehen, Japan / © Foto: Georg Berg

Ein ganzes Museum für einen Berg

In der Stadt Fujinomiya steht sogar das Mount Fuji World Heritage Centre. Die Stadt liegt am Fuße des Mount Fuji in der Präfektur Shizuoka. Fujinomiya ist die Stadt, die am nächsten am Helligen Berg Japans liegt. Nur in einem kurzen Zeitfenster in den Sommermonaten ist es möglich, auf den 3.776 Meter hohen und heiligen Berg Japans zu steigen. in allen anderen Monaten bleibt ein Besuch im Museum.

Das Museum des heiligen Berges Fuji in Kakegawa, Japan / © Foto: Georg Berg
Das Museum des heiligen Berges Fuji in Kakegawa, Japan / © Foto: Georg Berg

Die Felsenfestung Sigiriya in Sri Lanka ist ein UNESCO-Weltkulturdenkmal. Wenn man die am Aufstieg auf den Megalithen liegenden historischen Graffiti richtig interpretiert, handelt es sich wohl um eine der weltweit ältesten Touristenattraktionen. Nach einem steilen und recht mühevollen Aufstieg wird man mit einem atemberaubenden Blick hinab von der Felsenfestung über die Reisfelder bis hin zu einem Gebirgszug belohnt.

Atemberaubender Blick von der Felsenfestung Sigiriya über Reisfelder und in der Ferne liegende Gebirgszüge / © Foto: Georg Berg
Atemberaubender Blick von der Felsenfestung Sigiriya über Reisfelder und in der Ferne liegende Gebirgszüge / © Foto: Georg Berg

Unsere Arbeitsweise zeichnet sich durch selbst erlebte, gut recherchierte Textarbeit und professionelle, lebendige Fotografie aus. Für alle Geschichten gilt, dass Reiseeindrücke und Fotos am selben Ort entstehen. So ergänzen und stützen die Fotos das Gelesene und tragen es weiter.

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