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Leader Sheep

Führungsqualitäten stehen in jeder Herde hoch im Kurs.

In Island wird seit vielen Jahren eine eigene Rasse von Anführer-Schafen gezüchtet. Gibt man ein Leadersheep zu einer Herde, kann man sie sich selbst überlassen. Schäfer und Hütehunde werden nur noch für die Anlässe gebraucht, die nicht zum natürlichen Wesen der Herde gehören. Das Scheren der Wolle gehört dazu und – wer hätte es anders vermutet – auch das Schlachten.

Ein Leader Sheep erkundet schon mal die Gegend, während die trächtigen Schafe der Herde noch im Stall sind. In Island gehen sie erst zusammen mit ihren Lämmern ins Freie / © Foto: Georg Berg

Leader-Schafe haben längere Beine, weichere Wolle und einen schlankeren Körper, weil sie eher wegen ihrer Intelligenz als wegen ihres Fleisches gezüchtet wurden.

Das perfekte Anführer-Schaf stammt dem Vernehmen nach immer aus Island. Die weltweit derzeit etwa 1.400 Führungsschafe sind allesamt Abkömmlinge von Schafen aus dem Bezirk Norður-Þingeyjarsýsla, wo sich heute das Informationszentrum für isländische Anführerschafe befindet.

Dort listet man die herausragenden Eigenschaften vom Anführer-Schaf in einem deutschprachigen Faltblatt so auf:

Wunderliche Island Geschichten

Magisch, mystisch, wunderlich. Auf unserer Reise durch Island haben wir überwältigende Natur erlebt, die Vorzüge der Geothermie genossen und so manch absonderliches landestypische Gericht probiert. In Island gibt es zwar Führungsschafe, aber unter gar keinen Umständen Ponys. Dafür haben die Nachfahren der Wikinger heute beheizte Bürgersteige, immer noch brodelnde Vulkane und viel Kreativität, die in den langen dunklen Monaten das beste Rezept gegen eine beginnende Winterdepression ist. In weiteren Moment Mal Episoden geht es um haarige Bierflaschen, versteinerte Trolle und Wunschsteine. Fermentierter, grausam stinkender Grönlandhai und das in heißer Erde verbuddelte Roggenbrot folgen demnächst.

Unsere Arbeitsweise zeichnet sich durch selbst erlebte, gut recherchierte Textarbeit und professionelle, lebendige Fotografie aus. Für alle Geschichten gilt, dass Reiseeindrücke und Fotos am selben Ort entstehen. So ergänzen und stützen die Fotos das Gelesene und tragen es weiter.

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