Food-Stories

Über nichts kommen Menschen auf der ganzen Welt so gut miteinander ins Gespräch, wie über das Essen. Die kulturelle Identität eines Landes lernt man auch über das landestypische Essen kennen. Völlig egal, ob Street Food, traditionelle Wochenmärkte, historische Markthallen, ein angesagtes Restaurant mit guten Bewertungen oder ein kulinarischer Zufallstreffer, an sehr vielen Reiseerlebnissen haften Gerüche und Aromen. Bei uns sind sie inhaltlich angereichert durch Gespräche und Interviews mit Experten, leidenschaftlichen Produzentinnen, Local Heroes, Landwirten oder Köchinnen. Viele dieser Menschen stehen für Qualität, einen bewussten Umgang mit der Umwelt und für Genuss.

Flaschen mit japanischen Getränken werden in einem Geschäft in Tanabe, Japan, präsentiert

Umeshu Tasting in Tanabe

Frau trocknet Getreide auf einem Dach in Ürgüp, Türkei

Ürgüps Frauenkooperative im Michelin

Blaubeerpfannkuchen aus Waldheidelbeeren ist während der Heidelbeersaison zwischen Anfang Juli und Ende August eine kulinarische Spezialität in Enzklösterle, Nordschwarzwald / © Foto: Georg Berg

Heidelbeerglück im Schwarzwald

Degustationsglas für Cognac im Haus Baron Otard im Schloss Cognac. Führungen und Verkostungen kombinieren die Geschichte des Schlosses und den Beginn der Spirituosenherstellung ab dem Ende des 18. Jahrhunderts / © Foto: Georg Berg

Cognac – Der Elegante

Verkostung von „neuem Wein“ und 7 Monate lang gereiftem Weißwein im Außenbereich der Produktionsanlage in Marseillan, Frankreich. Bei einem Rundgang durch die Produktionsstätte von Noilly Prat in Marseillan werden auch die Vorstufen zur Herstellung von Wermutwein verkostet. Hier lagern die Weißweine im Außenbereich. Über 12 Monate in alten Eichenfässern wird der Weißwein aus der Region gelagert und den Elementen wie Sonne und Wind ausgesetzt. Ein Weißwein nach siebenmonatiger Lagerung im Innenhof ist durch die ständige Meeresbrise stark im Geschmack beeinflusst. Wenn der neue Wein noch sehr sauer und adstringierend ist / © Foto: Georg Berg

Spiritourismus – Genuss auf Reisen

Biergarten der Mikrobrauerei Saint Josseph im Kloster Maredsous in Denée / © Foto: Angela Berg

Wallonie: Heiliges Bier an Bullette

Im „Meatballs for the People“ in Stockholms Stadtteil Södermalm wird der schwedische Klassiker Köttbollar gefeiert. Es gibt die Fleischbällchen vom Schwein, Rind, Lamm oder Wild und stets mit Kartoffelpüree und Lingonbeeren / © Foto: Georg Berg

Stockholm Food Tipps

Lisa Wohlfahrt an der Töpferscheibe in ihrem Atelier in Mölle. Die Keramikwerkstatt liegt am Fuß des Kullabergs und ist bekannt für ihre handgefertigten, langlebigen Keramiken. Jedes Stück durchläuft bis zu 15 Bearbeitungsschritte, bevor es fertiggestellt wird, und ist ein Unikat. Die Produkte werden sowohl im eigenen Laden als auch für besondere Anlässe wie Hochzeiten oder Firmenaufträge gefertigt, Mölle Krukmakeri / © Foto: Georg Berg

Krukmakeri: das besondere Sternelokal

Zeichnung aus dem Restaurant Ratskeller: Die Bremer Stadtmusikanten an einem Tisch mit Essen und Wein / © Foto: Georg Berg

Seefahrerküche in Bremen

Traditiones Restaurant mit landestypischen Gerichten: Il Ghetto da Ottavio in San Marino Altstadt / © Foto: Georg Berg

Kulinarisches aus San Marino

Persönlicher Buchtipp von Helmi Smeulders mit Geschichten und Rezepten aus Curacao / © Foto: Georg Berg

Kulinarische Reise durch Curaçao

Winzer Christoph Kühne-Hellmessen in seinen Weinreben auf der Insel Usedom. Er experimentiert mit sieben verschieden Rebsorten und den geschmacksbildenden Böden. Weinanbau hat der Landwirt auf Sizilien erlernt / © Foto: Georg Berg

Der Weinbau erobert den Norden

Bratheringe kühlen nach dem Braten in Rapsöl aus. Im Hintergrund große Bratpfanne und Räucheröfen. Fischräucherei Föh, seit 1911 in Kappeln an der Schlei / © Foto: Georg Berg

Hering, Aal und Schillerlocke

Rosina Tabone vor ihrem Restaurant Ta’ Rosina im Dorf Sannat auf Gozo / © Foto: Georg Berg

Ta‘ Rosina auf Gozo

Jausenplatte auf der Filzmoosalm. Sauerkäse, Camenbert, Butter, Schnittkäse, Speck, Schinken und Wurst mit Brot stammen aus eigener Herstellung / © Foto: Georg Berg

Jausenbrett an Zirbenduft

Cuchaule, die Königin der Bénichon ist ein Briochebrot mit Safran. Es wird als erster Gang im Kilbi-Menü zusammen mit Kilbi-Senf gereicht / © Foto: Georg Berg

Bénichon, Kilbi? Auf jeden Fall Fribourg!

Flagshipstore Garrett Popcorn auf der Michigan Avenue in Chicago. Popcorn nach Familienrezept seit 1949 / © Foto: Georg Berg

Made in Chicago: Snacks & Sweets

Alte römische Verdunstungsbecken zur Meersalzgewinnung / © Foto: Georg Berg

Meersalz aus Gozo und Malta

Karpfen blau ist ein traditionelles Weihnachtsrezept. Die Blaufärbung ist auf die Schleimschicht der Fischhaut zurückzuführen, die beim Garen eine blassblaue Farbe annimmt / © Foto: Georg Berg

Der Karpfen – ein unterschätzter Fisch

Original Dresdner Christstollen ist laut Satzung des Schutzverbandes Dresdner Christstollen ein Rosinenstollen / © Foto: Georg Berg

Von Protzstollen bis Stollenknigge

Morgenstimmung auf Satemwa Estate, Thyolo. Teepflücker mit ihren Kiepen zum Sammeln der Teeblätter bei der Arbeit / © Foto: Georg Berg

Teeanbau in Malawi

Bananen wachsen nicht an Bäumen, sondern an Stauden. Nur einmal in ihrem kurzen Leben trägt eine Bananenpflanze Früchte und stirbt danach ab / © Foto: Georg Berg

Bananen aus Malawi

Weißer Mais wird per Hand geerntet. Der Mais wird zu Maismehl gemalen, aus dem das Nationalgericht Nzima zubereitet wird / © Foto: Georg Berg

Malawis Hauptgericht: Nsima

Zutaten der Original Salzberger Mozartkugel. 1890 erfand der Konditor Paul Fürst die kugelrunde Praline und benannte sie nach dem berühmtesten Sohn der Stadt Salzburg, Wolfgang Amadeus Mozart / © Foto: Georg Berg

Süßes Salzburg

Im Restaurant und Boutique Hotel Hanna Koumi schätzen die Gäste das traditionelle Essen aus lokalen Produkten der Köchin und Gastgeberin Angeliki
/ © Foto: Georg Berg

Zyperns Küche

Marteinn Haraldsson gründete 2015 als Quereinsteiger die Mikrobrauerei Segull 67 in Siglufjördur / © Foto: Georg Berg

Island und das Bier

Ungewöhnliches Bäcker Werkzeug. Mit einer Schaufel werden die Backformen eingegraben und auch wieder ausgebuddelt / © Foto: Georg Berg

Wie Isländer Brot backen

Das Fleisch des Grönlandhais kann nicht ohne spezielle Zubereitung gegessen werden. Es enthält Trimethylaminoxid, das bei der Verdauung zu Trimethylamin abgebaut wird, das die Gesundheit gefährden kann / © Foto: Georg Berg

Hákarl. Haifisch-Snack aus Island

Markthalle Les Halles in Avignon. Die Pflanzenwand von Patrick Blanc hat ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem und löste einen Boom für vertikale Stadtbegrünung weltweit aus. Auf einem Quadratmeter wachsen 20 Pflanzen / © Foto: Georg Berg

Die Markthalle von Avignon

Im Biergarten in Lana verkostet man die Produktpalette der Hausbrauerei Pfefferlechner aus Degustationsgläsern / © Foto: Georg Berg

Frankreich und die Lust auf Bier

Austernplatte mit Meeresfrüchten im Strandpavillion Le St Pierre Tarbouriech. Hinter der Lagune liegt die Stadt Sète / © Foto: Georg Berg

Austern aus dem Mittelmeer

Wandmalerei in der Altstadt von Deventer. Motiv anlässlich des Hansejahres, das die neun holändischen Hansestädte 2023 feiern. Die Wandmalerei hat einen Bezug zur Vergangenheit und Gegenwart. Hier in Deventer: Marktfrau mit Sohn verkauft Deventer Honigkuchen und Stockfisch, wichtige Waren im Hansehandel von Deventer. Der Junge trägt einen Fan-Schal des Fußball-Clubs Deventer Eagles / © Foto: Georg Berg

Kuchen aus der Hansestadt Deventer

Chef Eric Rousselot bereitet das berühmte Cassoulet Imperial in der Hostellerie Etienne zu, die seit 1956 als Familienbetrieb geführt wird. Die braune Kruste gehört zu einem guten Cassoulet. Des weiteren nur noch ein einfacher Salat und ein Glas Wein - c’est tout - c’est bien! / © Foto: Georg Berg

Cassoulet. Eintopf mit Geschichte

Hain der alten Olivenbäume "L'Oliveraie de La Farlède". Im Schutz des Berges Mont Coudon konnten diese Bäume den sehr harten Frost im Februar 1956 überstehen / © Foto: Georg Berg

Olivenöl aus der Provence

Wirrwarr an Süßholzwurzeln. Auch oberirdisch ist das Süßholz eine struppige Erscheinung. Im Mittelalter war das Süßholz für Bamberg sehr bedeutend und sogar Bestandteil des Stadtwappens / © Foto: Georg Berg

Süßholz und Lakritz

Nach 20 Sekunden im dichten Rauch aus Stroh sind die Käselaibe gestreift / © Foto: Georg Berg

Rauchkäse aus Dänemark

Der Schlenkerla ist allgegenwärtig. So nannten die Bamberger den Bierbrauer Andreas Graser, zweiter in der Generation der heutigen Eigentümerfamilie. Er schlenkerte beim Gehen auffällig mit den Armen und bekam so seinen Spitznamen / © Foto: Georg Berg

Spezialität Rauchbier

Wartungsarbeiten an der Carraturo sind nur das Strammziehen der Saiten / © Foto: Georg Berg

Carraturo – Urtyp der Nudelmaschine

Im Department Var werden für die Trüffelzucht Eichenbäume eingesetzt. Erst nach 10 Jahren können die ersten Trüffel an einem Baum geerntet werden. Im Alter von 20 - 30 Jahren werden die Trüffel kleiner, die an den Wurzeln der Bäume wachsen
/ © Foto: Georg Berg

Der Trüffel und sein Wirt, der Eichenbaum

Trüffelspurhund Manolo nach seinem Einsatz / © Foto: Georg Berg

Fliege, Hund oder Schwein? Auf Trüffelsuche

Aus den unterschiedlichen Mahlgraden entstehen unterschiedliche Produkte. Das feine und seidige Farina Bona Mehl wird zum Backen und Aromatisieren von Speisen genutzt / © Foto: Georg Berg

Farina Bona, eine Tessiner Spezialität

Produkte der Pasticceria Marnin in Locarno, Schweiz
/ © Foto: Georg Berg

Panettone in Perfektion

Absinth Produkte aus der Destilerie Bottles Armand Guy in Portarlier, Frankreich / © Foto: Georg Berg

Absinth – verboten und wiederentdeckt

Rauchbier gibt es rund ums Jahr. Sogar Kochen lässt sich mit Rauchbier. Die Brauerei Schlenkerla bietet dazu viele Termine. Neu im Schlenkerla ist ein mittelalterliches Essen nach alten Rezepten und mit den Aromen von Rauchbier / © Foto: Georg Berg

Bamberg – Speisen aus dem Mittelalter

Multimediaprojektion am Springbrunnen im Rosengarten von Bad Kissingen. Nächtliche Illumination am Fächerbrunnen in Bad Kissingen, Deutschland / © Foto: Georg Berg

Kulinarisches Bad Kissingen

Das australische Coopers schreibt statt eines Verfallsdatums: BEST AFTER. Der Grund: Nach dem Brauvorgang wird noch ein zweiter Flaschengärprozess in Gang gesetzt, der nach 14 Tagen abgeschlossen ist. Vor dem Öffnen solten die Flaschen gerollt werden, damit die erwünschte Trübung sich voll entfalten kann. / © Foto: Georg Berg

Bier mit alternativem Haltbarkeitsdatum

Bier für Geduldige. Die australische Coopers-Brauerei warnt Genießer des Sparkling Ales vor allzu eiligem Bierkonsum. Man solle erst die Flaschengärung abwarten.
Luftaufnahme Gärtnerstadt Bamberg. Der Gärtnerstadt Bamberg steht seit 1993 auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes  / © Foto: Georg Berg

Bamberg, wo der Gärtner zum Welterbe wurde

Auf dem See zuhause. Gabriella Monfredini ist Gastgeberin bei Swiss Tavolata und fährt leidenschaftlich gerne mit ihrem Boot raus auf den See / © Foto: Georg Berg

Tessiner Küche am Luganer See

In Erschmatt werden die für das Schweizer Kanton Wallis typischen Roggenbrote gebacken / © Foto: Georg Berg

Roggenbrot als Backerlebnis

Zoigl-Brauen in der Oberpfalz. Im denkmalsgeschützten Brauhaus von Falkenberg hängt der Zeigerstern (Zoigl) der Brauer / © Foto: Georg Berg

Zoigl aus dem Kommun-Brauhaus Falkenberg

Herstellung von japanischer Soja-Soße in der Manufaktur Mejiiya Shoyu von 1872 / © Foto: Georg Berg

Shoyu – Die Schwarze Würze der Japaner

Schrein auf dem Hanama-See in Japan / © Foto: Georg Berg

Speerfischen bei Mondschein in Japan

Grüner Teee aus Shizuoka / © Foto: Georg Berg

Grüner Tee als Lebenselixir

Zugedeckt mit konischen Keramik-Deckeln kommen die heißen Hanuman Oysters auf den Tisch / © Foto: Georg Berg

Jimmy Shu, der beste Koch Nordaustraliens

Bretagne Guerande: Salzbauer bei seiner täglichen Arbeit / © Foto: Georg Berg

Salz aus der Guerande

Die Kleingeldbörse hat Georg von seiner Reise ins Morgenland mitgebracht. Genauso wie das kostbarste Gewürz der Welt, den Safran / © Foto: Georg Berg

Safran: Hier reden wir über Gold

Snackable Content

Gemeinsames Essen verbindet und eine Reise mit kulinarischen Erkundungen lässt uns als Reisende die fremde Kultur besser verstehen. Eintauchen in eine regionale Esskultur, angefangen mit dem Besuch lokaler Märkte, über das Kochen mit Einheimischen und das gemeinsame Essen an einem Tisch. Das alles sind Quellen für Geschichten, lustige Anekdoten, uralte Bräuche oder lang gehüteter Familiengeheimnisse. So etwas erzählt Angela Berg gerne in ihren Reportagen rund um „Food, glorious Food!“

Print-Veröffentlichungen

Online-Veröffentlichung

Deutsch-Französischer Dialog (dokdoc.eu): Aus eigener Produktion – Französische Biere

Hörfunk

Interview mit Angela Berg als Food-Expertin zum Thema Rapsöl in der Küche. WDR 5 Quarks 9.7.2021
Interview von WDR-Reporterin Susanne Schnabel mit Angela Berg als Food-Expertin zum Thema Bitter. WDR 5 Quarks vom 01.09.2020
Interview von WDR-Reporterin Susanne Schnabel mit Angela Berg als Food-Expertin zum Thema Salz. WDR 5 Quarks vom 21.7.2020
Permalink der Originalversion: https://tellerrandstories.de/food-entdeckungen